neuen Termin eintragen

Terminkalender

Kategorien

Programm 2021 (geplant)

21.08. | Keine Panik – hier kommt Udo
22.09. | Anna
27.10. | Abschied auf Chinesisch
24.11. | Vom Großstädter zum Farmer
22.12. |

Allgemeine Infos/ aktuelle Coronainfos

Aufgrund der sehr dynamischen Corona-Situation habe ich mich dazu entschlossen, diese Veranstaltung unter 2-G-Regeln zu machen (Auf den Plakaten hatte ich noch 3-G angekündigt….). Ich bitte um Verständnis.

Ich freue mich auf viele interessierte Zuschauer:innen. Helfende Hände beim Auf- und Abbau sind willkommen!

Bitte bringt/ bringen Sie am Mittwoch zum Kinoabend euren/ ihren Nachweis mit, dass Du/ Sie entweder

genesen bist/ sind (Genesenennachweis)
vollständig geimpft bist/ sind (2 Impfungen oder 1 Impfung Johnson&Johnson + 14 Tage)

Es gilt Maskenpflicht und Abstandsgebot. Am Platz darf die Maske abgenommen werden.

Diese Vorsichtsmaßnahmen schützt euch/ sie und andere – so können wir alle gemeinsam diese Veranstaltung genießen. Ich freue mich auf /euch/ Sie!!!!

Herzlichst Claudia Möller-Lemke von den Lichtspielen Oberndorf
& alle MitstreiterInnen

Lichtspiele Oberndorf

Claudia Möller-Lemke ist die Film-Diva, die sich um das Programmkino-Angebot in Zusammenarbeit mit dem Mobilen Kino Niedersachsen kümmert. Wenn Sie zur nächsten Filmvorstellung eingeladen werden wollen, dann schreiben Sie eine Mail an:

lichtspiele@die-oberndorfer.de

Da die über das Mobile Kino erworbenen Filmrechte nicht gewerblich sind, gibt es Werbeeinschränkungen, an die wir uns halten müssen: Der Filmtitel darf in der Presse nicht mehr genannt werden. Wundern Sie sich also zukünftig nicht, wenn wir zwar Termin und Uhrzeit unserer Veranstaltung öffentlich bekannt geben – den Film selbst aber umschreiben. Bitte beachten Sie unsere Plakate und Flyer, die überall ausliegen, um den nächsten Film anzukündigen.

Fotobasis oben: Lucas1989 / photocase.de

24. November, 20 UhrAula der LernArt SchuleVom Großstädter zum Farmer

Es gibt tatsächlich Träume, die in Erfüllung gehen. Das dokumentiert die Geschichte von Molly und John Chester. John Chester ist Dokumentarfilmer und hat deshalb von Beginn an jeden ihrer Schritte mit seiner Kamera festgehalten: Das Ehepaar hatte sich einen Hund zugelegt und da dieser ständig bellte, wurde ihnen das Apartment in Los Angeles gekündigt. Ein Anlass, sich den lang gehegten Traum einer eigenen Farm zu erfüllen und raus aus der Megacity hinein in die Natur zu ziehen. Doch von wegen Natur: staubtrockenes Land inmitten riesiger Monokultur-Plantagen sollte ihr neues Zuhause werden. Die Fruchtbarmachung dieses ausgelaugten Landstriches ist nun das Thema ihrer Dokumentation – eine kleine Farm wird zu einer großen Herausforderung. So war die Renaturierung des ausgedorrten Bodens dann doch eine solche Mammut-Aufgabe, dass sie die Hilfe des bekannten Ökoaktivisten Alan York benötigten. Von da an leitete die Vision einer Bewirtschaftung im Einklang mit der Natur ihr Handeln. In diesem Dokumentarfilm kann man nun mit Spannung ihre Erfolge, genauso wie ihr regelmäßiges Scheitern verfolgen. Denn mit den Obstbäumen kommen die Wühlmäuse, die gern Wurzeln fressen, mit den Hühnern die Kojoten und mit dem Fischteich die Enten, die ihn verschmutzen. Für all dieses Ungemach Lösungen zu finden, die ohne Waffen (Kojoten), Gift (Wühlmäuse) oder chemische Mittel (Entenkot) auskommen, brauchten die Chesters Ideen und viel Geduld. Wenn man gegen die Wurzelfresser Eulen ansiedeln will, kommen die schließlich nicht von einem Tag auf den anderen.

Das Credo der Chesters, »Beobachten und Abwarten«, hat sich über die Jahre als sinnvolle Strategie erwiesen; ihr Film ist auch ein Beleg dafür, dass es möglich ist, ein ökologisches Gleichgewicht wieder herzustellen. Die Doku zeigt das Ringen um den richtigen Weg ohne zu idealisieren und ohne zu verschweigen, dass es selbstverständlich dramatische Probleme gibt, die auch der idealistischste Ökobauer nicht wegdiskutieren kann. Wenn John dann doch zur Waffe greift, um einen Kojoten zu erschießen, bringt dies sein Selbstbild ziemlich ins Wanken. Es ist die große Stärke des Films, dass er diese Momente nicht verheimlicht. In grandiosen Naturbildern, spektakulären Nachtaufnahmen und Slow-Motion-Beobachtungen kleiner Insekten und großer Vögel taucht man tief in den Kosmos der »Apricot Lane Farm« ein, die nach sieben Jahren dort angekommen ist, wo ihre Gründer sie einst erträumt haben. ein Ort an dem es gelungen ist, ein ausgeglichenes Ökosystem zu erschaffen, das nicht nur wohlschmeckende Lebensmittel hervorbringt, sondern auch Raum bietet für eine möglichst große Artenvielfalt und ein hohes Maß an Respekt gegenüber Mensch, Tier und Boden.

Filmstart ist um 20.00 Uhr, Einlass in die Aula der LernArt Schule ist ab 19.30 Uhr.

Geht`s noch?

Ja, liebe Freund:Innen und Unterstützer:Innnen der Lichtspiele Oberndorf, noch geht’s!
Aber wenn nicht bald mehr Nachbar:Innen, Freund:Innen, Kolleg:Innen und andere mit zu den Vorstellungen der Lichtspiele Oberndorf kommen, dann werde auch ich bald keinen Mut (und kein Geld) mehr haben, um weiterhin für euch Kino zu machen! Ich muss das hier mal so drastisch sagen! Ich mache Kino für euch, für alle Oberndorfer:Innen und alle anderen auch! Ohne euch kann, ohne euch würde und ohne euch wird es die Lichtspiele Oberndorf nicht geben! Es liegt an euch! Für Kritik und Anregungen habe ich ein offenes Ohr, also bitte sprecht mich an, wenn ihr Ideen habt, wie man diese – seit inzwischen mehr als 15 Jahren andauernde Veranstaltung weiter beleben kann. Ich freue mich!

27.Oktober, 20 UhrAula der LernArt SchuleAbschied auf Chinesisch

Mit kleinen Lügen beginnt es bereits in der Auftaktsequenz, als die Mittzwanzigerin Billi (wunderbar: Awkwafina) mit ihrer Großmutter Nai Nai (Shuzhen Zhao) telefoniert. Ob sie eine Mütze an diesem kalten Tag trage? Ja, gewiss doch, versichert Billi, während sie ohne Kopfbedeckung durch die Straßen von New York City läuft. Wo sie gerade sei? Bei ihrer Schwester, meint Nai Nai, die gerade im Wartebereich eines Krankenhauses in Changchun sitzt. Und bald folgt die große Lüge, die im Zentrum der Handlung steht. Nai Nai ist an Krebs erkrankt und wird voraussichtlich in wenigen Wochen sterben; die Familie will der Matriarchin ihren gesundheitlichen Zustand allerdings verheimlichen, um ihr Angst und Leid zu ersparen. Daher wird als Vorwand, um als Großfamilie rasch zusammenzukommen, kurzerhand eine Hochzeit für Billis Cousin Hao Hao (Han Chen) organisiert, obwohl dieser seine japanische Freundin Aiko (Aoi Mizuhara) erst seit ein paar Monaten kennt.

Billi war mit ihren Eltern Haiyan (Tzi Ma) und Lu Jian (Diana Lin) im Alter von sechs Jahren in die USA ausgewandert. Ihr Mandarin ist nicht perfekt – und viele chinesische Sitten und Bräuche sind ihr (inzwischen) recht fremd. Ein anderer Teil der Familie lebt seit langer Zeit in Japan. Doch nun treffen alle in Changchun ein, um unter dem Deckmantel einer pompösen Feier Abschied von Nai Nai zu nehmen. Insbesondere Billi zweifelt indes daran, ob diese Vorgehensweise wirklich richtig ist – oder ob Nai Nai nicht einfach die Wahrheit erfahren sollte.

Wang spielt das traditionelle Denken der Familie nicht gegen die westlich geprägten Ansichten von Billi aus. Sie beantwortet die Frage, ob es so etwas wie „gute Lügen” gibt, nicht – und sie baut das Leben in den USA nicht als aufgeklärten Gegenentwurf zur chinesischen Heimat von Billis Familie auf. Als Billis Mutter am Esstisch eine überaus positive Anekdote aus der Zeit der Ankunft in den Vereinigten Staaten erzählt, wirft Billi ein, dass diese geschilderte Form der Offenheit keineswegs gängig in den USA sei. Und wenn Billis Onkel Haibin (Jiang Yongbo) seiner Nichte zu erklären versucht, weshalb er die Verheimlichung von Nai Nais Krankheit für den besten Weg hält, lässt das Skript ihn dabei nicht zur Witzfigur oder zum Bösen der Geschichte werden.

The Farewell steckt voller gelungener Details. Die Haupt- und Nebenfiguren sind liebevoll gezeichnet; ihre Interaktionen sind oft skurril, aber mindestens ebenso oft anrührend. Wie es sich für einen Familienfilm gehört, wird sehr ausgiebig gegessen – und immer wieder kommt es zu Augenblicken, in denen sich kleine, alltägliche Misstöne einschleichen. Beim Fotoshooting des jungen Hochzeitspaars einige Tage vor der Zeremonie platzt plötzlich ein anderes Paar in den Raum herein: Huch, sie haben sich verlaufen, entschuldigen sich die beiden und verschwinden ganz schnell wieder. Der Moment hat keinerlei Plot-Relevanz – und doch veranschaulicht er Wangs Art und Weise, einen zugleich irrwitzigen und rundum glaubwürdigen Kinokosmos zu kreieren, der den leisen Wahnsinn des Lebens äußerst clever einfängt.

Für diese Veranstaltung gilt die 3G Regelung, also bitte entsprechende Nachweise mitbringen.
In der Hoffnung auf viele , treue und neue Zuschauer:Innen, grüßt Sie/ euch ganz herzlich

Claudia Möller-Lemke
Lichtspiele Oberndorf

22. September, 20 UhrAula der LernArt SchuleAnna

“Emma” ist eine Film-Kommödie von Autumn de Wilde, einer US amerikanischen Fotografin und Regisseurin nach einem Buch von Jane Austen.

Die Handlung: Emma Woodhouse (Anya Taylor-Joy) lebt im britischen Highbury und sieht sich gern als Heiratsvermittlerin. Als nächstes möchte sie für die weniger gut situierte Harriet Smith (Mia Goth) einen geeigneten Partner finden. Nachdem sich der potenzielle Kandidat, Mr. Elton (Josh O’Connor), allerdings sehr viel mehr für Emma als für Harriet zu interessieren scheint, schwört sie, sich nicht mehr einzumischen. Tadel erhält sie davon nicht zuletzt von ihrem guten Freund Mr. Knightley (Johnny Flynn). Emma selbst möchte nicht heiraten, schließlich ist sie finanziell nicht auf einen wohlhabenden Mann angewiesen und muss sich ohnehin um ihren Vater (Bill Nighy) kümmern. Doch hegt vielleicht auch sie Gefühle für jemanden? Der wohlhabende Frank Churchill (Callum Turner) soll sich bald im Örtchen umblicken.

„Emma” ist der letzte Roman, der noch zu Lebzeiten von Jane Austen veröffentlicht wurde. Austen entwickelt die Geschichte um eine Frauenfigur, die – im Gegensatz zu vorausgegangenen Erzählungen – keine finanziellen Sorgen hat und sich aus diesem Grund den Heirats-Konventionen entzieht, diese aber durchaus anerkennt. Erst im Verlauf des Romans erkennt Emma ihre eigenen romantischen Gefühle, die ihr einst völlig fremd waren.

21. August, 21 Uhr KombüsenparkplatzKeine Panik - hier kommt Udo

Eintritt € 10.-
Anmeldungen erbeten bei claudiaml@arcor.de.
Bei Regen fällt der Kinoabend aus

Liebe Freundinnen und Freunde der Lichtspiele Oberndorf,
im August soll es nun endlich wieder losgehen mit den Lichtspielen….
Für Samstag, den 21.8. Ist ein (kleines) Open Air Kino geplant, bitte eigene Sitzgelegenheiten mitbringen

Von seiner Kindheit im westfälischen Gronau bis zum ersten, alles entscheidenden Bühnenauftritt in Hamburg 1973; von seinen Anfängen als hochbegabter Jazz- Schlagzeuger und seinem abenteuerlichen Engagement in einer US-amerikanischen Militärbasis in der Libyschen Wüste, über Rückschläge mit seiner ersten LP bis zu seinem Durchbruch mit Songs wie „Mädchen aus Ost-Berlin“ oder „Hoch im Norden“ und „Andrea Doria“: LINDENBERG! MACH DEIN DING erzählt die Geschichte eines Jungen aus der westfälischen Provinz, der eigentlich nie eine Chance hatte, und sie doch ergriffen hat, um Deutschlands bekanntester Rockstar zu werden – ein Idol in Ost und West.

Mit über 4,4 Millionen verkauften Tonträgern ist Udo Lindenberg die Ikone der deutschen Rockmusik. Es gibt keinen bekannteren deutschen Star, der heute noch Stadion um Stadion ausverkauft. Dies ist der Anfang seiner großartigen Geschichte.

(aus: www.lindenberg-film.de)

14. Oktober, 20.00 Uhr Aula der LernArt SchuleEinlass 19.00 Uhr, Filmstart 20.00 Uhr

Anmeldungen erbeten bei claudiaml@arcor.de.

Liebe Freundinnen und Freunde der Lichtspiele Oberndorf,

wer kennt sie nicht, die legendären Songs der Beatles? “Yesterday….all my troubles seemed so far away”, “Let it Be” und so viele andere, die unvergessen sind! Unvergessen? Noch nie gehört! Noch nie zuvor gespielt! Jedenfalls im Film “The Beatles forever” (der Originaltitel darf aus rechtlichen Gründen nicht genannt werden!)

Diesen Film wollte ich euch im März diesen Jahres zeigen…- dann kam Corona und damit vorerst die Absage aller Veranstaltungen. So langsam haben wir uns an ein anderes “Normal” gewöhnt und auch die Kultur darf wieder eine Rolle in unserem Leben spielen. Deshalb möchte ich Sie/euch nun herzlich einladen zum ersten Filmabend “unter Corona Bedingungen”.

Aber nun erstmal zum Inhalt des Films: Was wäre, wenn ein weltweiter Stromausfall den Lauf der Geschichte verändern könnte? Wenn dieser eine Umstand einfach bestimmte Ereignisse in der Geschichte der Menschheit auslöschen würde? Zum Beispiel die Formierung der Band The Beatles und die Komposition des Songs Yesterday? Der Film von Danny Boyle geht genau dieser Frage nach und erzählt von einer alternativen Welt, in der es die Beatles als Band nie gegeben hat, John Lennon an einem einsamen Strand irgendwo in England lebt und kein Mensch die Lieder der erfolgreichsten Band des 20. Jahrhunderts kennt. Außer drei Personen.

Diese wunderbar kuriose Geschichte begeistert vor allem mit den Detaileinfällen, denn es gibt nicht nur nicht die Beatles in dieser neuen dargestellten Welt, sondern ebenso wenig die Band Oasis oder … Aber ich will nicht zu viel verraten. Erzählt mit einer eigenen Bildsprache und vielen Untersichten und Schräglagen der Kamera, nimmt diese auch immer wieder den Bildschirm eines Computer in den Fokus, auf dem Jack sich der neuen, alternativen Realität annähert. Humorvoll ist dabei auch, was Google an Ergebnissen für Jacks Suchbegriffe ausspuckt – aber auch das wird nicht vorweggenommen.

Außerdem ist der Film natürlich auch eine Liebesgeschichte. Danny Boyle, der in diesem Film – ähnlich wie in Slumdog Millionär – wieder eine Aufstiegsgeschichte eines Außenseiters erzählt, geht es zwar einerseits um den erfolglosen Jack, der seine plötzliche Karriere auf einer Lüge aufbaut und daran fast zugrunde geht, andererseits aber bekennt er sich auch zum kulturellen Erbe der Beatles, wenn er All You Need Is Love zur Botschaft seines Filmendes macht. Die Liedauswahl mögen Beatles-Fan bestimmt anzweifeln, haben es schlussendlich nur 17 Songs in den Soundtrack geschafft, genießen werden sie diesen aber allemal.

Einlass zu dieser romantischen Musikkomödie ist am Mittwoch 14. Oktober 2020 um 19.00 Uhr, der Film beginnt um 20.00 Uhr. Diesmal stehe die Stühle in der Aula der LernArt Schule Oberndorf, auf das Angebot von Getränken und Knabbereien müssen wir leider verzichten.

Um besser planen zu können – und damit es beim Einlass nicht zu unnötigen Wartezeiten kommt, möchte ich euch/ Sie bitten, sich per Mail bei claudiaml@arcor.de anzumelden.

Herbstliche Grüße und hoffentlich bis zur nächsten Woche!

Claudia Möller-Lemke & die treuen UnterstützerInnen der Oberndorfer Lichtspiele