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Wer macht mit?

Die Lichtspiele Oberndorf suchen Nachwuchs/ Verstärkung! Wer hat Lust, kommunales Kino in Oberndorf zu machen? Jede/r, der / die Lust hat, sich zu engagieren, das kulturelle Leben in Oberndorf mit zu gestalten und sich vorstellen kann, Kinovorführungen in Oberndorf (mit) zu organisieren, ist herzlich eingeladen!
Bitte bei Claudia Möller-Lemke melden claudiaml@arcor.de oder einfach bei der nächsten Vorführung am 23. 03. in der LernArt Schule Oberndorf ansprechen.

Allgemeine Infos/ aktuelle Coronainfos

Diese Veranstaltung findet unter 3-G-Regeln statt: vollständig geimpft, genesen oder getestet (tagesaktueller Schnelltest bei einem Testzentrum), bitte Nachweise bereithalten

Ich freue mich auf viele interessierte Zuschauer:innen. Helfende Hände beim Auf- und Abbau sind willkommen!

Es gilt Maskenpflicht und Abstandsgebot. Am Platz darf die Maske abgenommen werden.

Diese Vorsichtsmaßnahmen schützt euch/ sie und andere – so können wir alle gemeinsam diese Veranstaltung genießen. Ich freue mich auf /euch/ Sie!!!!

Herzlichst Claudia Möller-Lemke von den Lichtspielen Oberndorf
& alle MitstreiterInnen

Lichtspiele Oberndorf

Claudia Möller-Lemke ist die Film-Diva, die sich um das Programmkino-Angebot in Zusammenarbeit mit dem Mobilen Kino Niedersachsen kümmert. Wenn Sie zur nächsten Filmvorstellung eingeladen werden wollen, dann schreiben Sie eine Mail an:

lichtspiele@die-oberndorfer.de

Da die über das Mobile Kino erworbenen Filmrechte nicht gewerblich sind, gibt es Werbeeinschränkungen, an die wir uns halten müssen: Der Filmtitel darf in der Presse nicht mehr genannt werden. Wundern Sie sich also zukünftig nicht, wenn wir zwar Termin und Uhrzeit unserer Veranstaltung öffentlich bekannt geben – den Film selbst aber umschreiben. Bitte beachten Sie unsere Plakate und Flyer, die überall ausliegen, um den nächsten Film anzukündigen.

Fotobasis oben: Lucas1989 / photocase.de

27. April, 20 UhrAula der LernArt SchuleFußballtraining statt Putzroutine

Liebe Oberndorfer Kinogänger:innen und Freund:innen der Lichtspiele Oberndorf,

Schon in der nächsten Woche ist es wieder soweit: Kino in der Aula der Freien LernArt Schule Oberndorf!
Ab 19.30 Uhr ist Einlass, los geht der Film dann – wie immer – um 20.00 Uhr.

Und hier nunr die Infos zum Film: Vier Jahrzehnte Ehe, das ist schon eine Menge. Britt-Marie (Pernilla August) ist durchaus stolz darauf, dass sie ihren Haushalt so gut im Griff hat und ihrem Mann Kent (Peter Haber) ganz fabelhaft den Rücken freihält. Dazu gehört viel Struktur und Disziplin. Und das Geheimnis ihrer perfekten Ehe ist auch, dass jeder die Macken des anderen toleriert. Sie lässt ihn seinen Fußball ansehen und er toleriert sie ebenso — wobei Britt-Marie ja gar keine Macken hat.

Oder etwa doch? Ihr ganzes Lebenswerk der perfekten Ehe wird in Frage gestellt, als sie ins Krankenhaus gerufen wird, nachdem ihr lieber Kent einen Herzinfarkt hatte. Dort lernt sie nun seine Geliebte kennen. Das hat sie natürlich nicht nötig. Flugs packt sie ihre Sachen, verlässt das gemeinsame Heim und sucht sich ein neues Leben. Mit ihren 63 bekommt sie sicher noch einen Job, oder? Im dem abgelegenen Kaff Borg sucht das örtliche Jugendamt eine Jugendbetreuerin, die auch für das Fußballtraining zuständig ist. Obwohl Britt-Marie keine Ahnung davon hat, sagt sie sofort zu, darf mit ihren wenigen Habseligkeiten ins Vereinsheim ziehen und dreht erstmal den ganzen Laden auf links.

Alle, wirklich alle Bewohner des Ortes, sehen diese neue Personalie mit größter Skepsis. Allen voran die Jugendlichen selbst, die nicht nur ein bisschen auf dem Bolzplatz kicken wollen. Sie wollen „den Pokal” gewinnen. Niemand erfährt so richtig, um welches Turnier es geht, aber Britt-Marie geht diese Aufgabe mit maximalem Strukturwillen an, wie alles in ihrem bisherigen Leben.

Ich freue mich auf einen unterhaltsamen Abend mit euch allen! Bis dahin, herlziche Grüße
Claudia Möller-Lemke & alle tatkräftige Unterstützer:innen

P.S. Bitte weiterhin mit Maske bis zum Platz…….zu unser aller Schutz :-)

23. März, 20 UhrAula der LernArt SchuleMama zieht aus

Liebe Freundinnen und Freunde des Oberndorfer Kinos,
bald ist es mal wieder so weit: Am Mittwoch, 23. 03. 2022 um 20.00 Uhr gibt es erneut einen Kino-Abend in der Aula der Freien LernArt Schule Oberndorf. Der Einlass ist – wie sollte es anders sein – ab 19.30 Uhr, helfende Hände sind ab 19.00 Uhr herzlich willkommen.

Aber nun zum Film: In Georgien ist die Familie die einzig vorstellbare Daseinsform. Der Film “Mama zieht aus” (der Originaltitel darf aus rechtlichen Gründen nicht genannt werden) “ zeigt die friedliche Revolution einer Mutter, die sich ihren größten Traum erfüllt.
In einer großen Familie fallen viele Worte, und da kann es leicht vorkommen, dass auch ein entscheidender Satz zuerst einmal nicht die richtige Beachtung findet. „Ich kann bei euch nicht mehr leben”, sagt Manana. Sie ist 52 Jahre alt, zu ihrem Geburtstag sind viele Menschen gekommen, vor allem Männer, meistenteils Freunde ihres Mannes und ihres Bruders. Die Männer bringen ihr ein betörendes Ständchen, mit diesem wehmütigen Klang, den viele Lieder in Georgien haben. Danach trinken sie eine Menge, auch das gehört, wenn man so will, zum guten Ton. Manana kann in diesen Verhältnissen nicht mehr leben. Schon ihr Festtag ist ihr verleidet, heimlich hat sie bereits Vorkehrungen getroffen. Sie wird ausziehen, und es ist noch nicht einmal ihre Wohnung und die ihrer Familie im engeren Sinn, in der sie es nicht mehr aushält. Es ist die ihrer Mutter, bei der sie auch nach der Heirat mit Soso geblieben ist, in der ihre beiden Kinder herangewachsen sind und in der drei Generationen doch sehr stark aneinander gefesselt sind.

Eigentlich kann man es Manana nicht verdenken, dass sie sich nach Privatsphäre sehnt. Aber gleich ganz allein und dann noch in einer wenig reputierlichen Gegend? Der Film von dem georgisch-deutschen Regieduo Nana & Simon (Nana Ekvtimishvili und Simon Groß) macht sein Thema mit dem ironischen Titel von Beginn an deutlich. In Georgien sind Familien schon dadurch „glücklich”, dass sie eben bestehen. Eine andere Existenzform als die familiäre ist nicht so richtig vorgesehen. Die Kinder gehen früh eigene Verbindungen ein, bleiben aber daheim wohnen. Es wirkt wie ein Akt der Revolte, als eine siebzehnjährige Schülerin von Manana ihr nach längerer Fehlzeit anvertraut, dass sie sich hat scheiden lassen. Sie hat sich mit ihrem Mann, einem Einundzwanzigjährigen, nie verstanden. In einem Alter, in dem in westlichen Gesellschaften noch kaum jemand an die große Liebe, geschweige denn einen Schritt vor den Traualtar denkt, spielen sich in Georgien schon die Dramen ab, die hierzulande meist in den mittleren Jahren spielen. Manana und die Schülerin bilden ein symbolisches Paar, eine Konstellation beginnender Autonomie in einer Welt, in der Individualismus nur in den Grenzen des Anstands und der (familiären) Ehre zur Geltung kommen kann.

Im Gegenteil bewegt sich der Film mit einer großen Selbstverständlichkeit inmitten der vielen Protagonisten, von denen kein Einziger in die Nähe einer Karikatur kommt. Sie alle haben, mit allen ihren Beschränkungen, ihre eigene Würde. Sie bedrängen Manana auch nie so, dass die Geschichte wirklich dramatisch würde. Eine Kopfwunde, die der Großvater von einer fliegenden Pfanne davonträgt (sie sollte eigentlich den Mann der Tochter treffen, auch sie ist mit 23 schon eine Scheidungskandidatin), ist eher eine Randnotiz, denn es geht den Regisseuren nicht darum, den Konflikt eskalieren zu lassen.
Sie zeigen einfach, wie Manana sich in der eigenen Wohnung allmählich einlebt, wie sie die Räume mit Klaviermusik füllt, wie sie auf dem Balkon Tomaten ansetzt, wie sie ihre siebensaitige Gitarre repariert und wieder zu spielen beginnt.
All die kleinen Schritte in ein eigenes Leben, die vielleicht auch unter bestimmten Umständen mit der Familie möglich gewesen wären. Aber auf alle Vorschläge, wie sich die Situation wieder einlenken ließe, wie sich die Beschämung von der Familie abwenden ließe, wie Manana sich weniger „negativ” und „destruktiv” verhalten könnte, folgt diese ruhige Bestimmtheit, mit der sie zu ihrem Vorhaben steht und mit der sie ihre Emanzipation verteidigt, ohne sie jemals zu erklären.

Die Auseinandersetzung wird von der Familie immer wieder gesucht, in allen möglichen Formen von Hilfsangeboten bis zu regelrechten Interventionen wird Manana herausgefordert, vor allem auch von ihrem Bruder, dem am meisten an der Orthodoxie der überlieferten Lebensform gelegen zu sein scheint. Doch sie antwortet meist mit Variationen ihres ersten Satzes: „Ich wollte immer schon allein leben.”
Nana & Simon betonen die kulturellen Unterschiede zwischen Georgien und etwa Sundance (wo der Film die internationale Premiere hatte) oder Deutschland (eines der koproduzierenden Länder und Ausbildungsort der beiden Filmemacher) nicht so, dass man auch nur in die Nähe eines trivialen Gedankens über rückständige Gesellschaftsverhältnisse käme.

Ich freue mich auf euch, herzliche Grüße
Claudia Möller-Lemke

24. November, 20 UhrAula der LernArt SchuleVom Großstädter zum Farmer

Es gibt tatsächlich Träume, die in Erfüllung gehen. Das dokumentiert die Geschichte von Molly und John Chester. John Chester ist Dokumentarfilmer und hat deshalb von Beginn an jeden ihrer Schritte mit seiner Kamera festgehalten: Das Ehepaar hatte sich einen Hund zugelegt und da dieser ständig bellte, wurde ihnen das Apartment in Los Angeles gekündigt. Ein Anlass, sich den lang gehegten Traum einer eigenen Farm zu erfüllen und raus aus der Megacity hinein in die Natur zu ziehen. Doch von wegen Natur: staubtrockenes Land inmitten riesiger Monokultur-Plantagen sollte ihr neues Zuhause werden. Die Fruchtbarmachung dieses ausgelaugten Landstriches ist nun das Thema ihrer Dokumentation – eine kleine Farm wird zu einer großen Herausforderung. So war die Renaturierung des ausgedorrten Bodens dann doch eine solche Mammut-Aufgabe, dass sie die Hilfe des bekannten Ökoaktivisten Alan York benötigten. Von da an leitete die Vision einer Bewirtschaftung im Einklang mit der Natur ihr Handeln. In diesem Dokumentarfilm kann man nun mit Spannung ihre Erfolge, genauso wie ihr regelmäßiges Scheitern verfolgen. Denn mit den Obstbäumen kommen die Wühlmäuse, die gern Wurzeln fressen, mit den Hühnern die Kojoten und mit dem Fischteich die Enten, die ihn verschmutzen. Für all dieses Ungemach Lösungen zu finden, die ohne Waffen (Kojoten), Gift (Wühlmäuse) oder chemische Mittel (Entenkot) auskommen, brauchten die Chesters Ideen und viel Geduld. Wenn man gegen die Wurzelfresser Eulen ansiedeln will, kommen die schließlich nicht von einem Tag auf den anderen.

Das Credo der Chesters, »Beobachten und Abwarten«, hat sich über die Jahre als sinnvolle Strategie erwiesen; ihr Film ist auch ein Beleg dafür, dass es möglich ist, ein ökologisches Gleichgewicht wieder herzustellen. Die Doku zeigt das Ringen um den richtigen Weg ohne zu idealisieren und ohne zu verschweigen, dass es selbstverständlich dramatische Probleme gibt, die auch der idealistischste Ökobauer nicht wegdiskutieren kann. Wenn John dann doch zur Waffe greift, um einen Kojoten zu erschießen, bringt dies sein Selbstbild ziemlich ins Wanken. Es ist die große Stärke des Films, dass er diese Momente nicht verheimlicht. In grandiosen Naturbildern, spektakulären Nachtaufnahmen und Slow-Motion-Beobachtungen kleiner Insekten und großer Vögel taucht man tief in den Kosmos der »Apricot Lane Farm« ein, die nach sieben Jahren dort angekommen ist, wo ihre Gründer sie einst erträumt haben. ein Ort an dem es gelungen ist, ein ausgeglichenes Ökosystem zu erschaffen, das nicht nur wohlschmeckende Lebensmittel hervorbringt, sondern auch Raum bietet für eine möglichst große Artenvielfalt und ein hohes Maß an Respekt gegenüber Mensch, Tier und Boden.

Filmstart ist um 20.00 Uhr, Einlass in die Aula der LernArt Schule ist ab 19.30 Uhr.

Geht`s noch?

Ja, liebe Freund:Innen und Unterstützer:Innnen der Lichtspiele Oberndorf, noch geht’s!
Aber wenn nicht bald mehr Nachbar:Innen, Freund:Innen, Kolleg:Innen und andere mit zu den Vorstellungen der Lichtspiele Oberndorf kommen, dann werde auch ich bald keinen Mut (und kein Geld) mehr haben, um weiterhin für euch Kino zu machen! Ich muss das hier mal so drastisch sagen! Ich mache Kino für euch, für alle Oberndorfer:Innen und alle anderen auch! Ohne euch kann, ohne euch würde und ohne euch wird es die Lichtspiele Oberndorf nicht geben! Es liegt an euch! Für Kritik und Anregungen habe ich ein offenes Ohr, also bitte sprecht mich an, wenn ihr Ideen habt, wie man diese – seit inzwischen mehr als 15 Jahren andauernde Veranstaltung weiter beleben kann. Ich freue mich!

27.Oktober, 20 UhrAula der LernArt SchuleAbschied auf Chinesisch

Mit kleinen Lügen beginnt es bereits in der Auftaktsequenz, als die Mittzwanzigerin Billi (wunderbar: Awkwafina) mit ihrer Großmutter Nai Nai (Shuzhen Zhao) telefoniert. Ob sie eine Mütze an diesem kalten Tag trage? Ja, gewiss doch, versichert Billi, während sie ohne Kopfbedeckung durch die Straßen von New York City läuft. Wo sie gerade sei? Bei ihrer Schwester, meint Nai Nai, die gerade im Wartebereich eines Krankenhauses in Changchun sitzt. Und bald folgt die große Lüge, die im Zentrum der Handlung steht. Nai Nai ist an Krebs erkrankt und wird voraussichtlich in wenigen Wochen sterben; die Familie will der Matriarchin ihren gesundheitlichen Zustand allerdings verheimlichen, um ihr Angst und Leid zu ersparen. Daher wird als Vorwand, um als Großfamilie rasch zusammenzukommen, kurzerhand eine Hochzeit für Billis Cousin Hao Hao (Han Chen) organisiert, obwohl dieser seine japanische Freundin Aiko (Aoi Mizuhara) erst seit ein paar Monaten kennt.

Billi war mit ihren Eltern Haiyan (Tzi Ma) und Lu Jian (Diana Lin) im Alter von sechs Jahren in die USA ausgewandert. Ihr Mandarin ist nicht perfekt – und viele chinesische Sitten und Bräuche sind ihr (inzwischen) recht fremd. Ein anderer Teil der Familie lebt seit langer Zeit in Japan. Doch nun treffen alle in Changchun ein, um unter dem Deckmantel einer pompösen Feier Abschied von Nai Nai zu nehmen. Insbesondere Billi zweifelt indes daran, ob diese Vorgehensweise wirklich richtig ist – oder ob Nai Nai nicht einfach die Wahrheit erfahren sollte.

Wang spielt das traditionelle Denken der Familie nicht gegen die westlich geprägten Ansichten von Billi aus. Sie beantwortet die Frage, ob es so etwas wie „gute Lügen” gibt, nicht – und sie baut das Leben in den USA nicht als aufgeklärten Gegenentwurf zur chinesischen Heimat von Billis Familie auf. Als Billis Mutter am Esstisch eine überaus positive Anekdote aus der Zeit der Ankunft in den Vereinigten Staaten erzählt, wirft Billi ein, dass diese geschilderte Form der Offenheit keineswegs gängig in den USA sei. Und wenn Billis Onkel Haibin (Jiang Yongbo) seiner Nichte zu erklären versucht, weshalb er die Verheimlichung von Nai Nais Krankheit für den besten Weg hält, lässt das Skript ihn dabei nicht zur Witzfigur oder zum Bösen der Geschichte werden.

The Farewell steckt voller gelungener Details. Die Haupt- und Nebenfiguren sind liebevoll gezeichnet; ihre Interaktionen sind oft skurril, aber mindestens ebenso oft anrührend. Wie es sich für einen Familienfilm gehört, wird sehr ausgiebig gegessen – und immer wieder kommt es zu Augenblicken, in denen sich kleine, alltägliche Misstöne einschleichen. Beim Fotoshooting des jungen Hochzeitspaars einige Tage vor der Zeremonie platzt plötzlich ein anderes Paar in den Raum herein: Huch, sie haben sich verlaufen, entschuldigen sich die beiden und verschwinden ganz schnell wieder. Der Moment hat keinerlei Plot-Relevanz – und doch veranschaulicht er Wangs Art und Weise, einen zugleich irrwitzigen und rundum glaubwürdigen Kinokosmos zu kreieren, der den leisen Wahnsinn des Lebens äußerst clever einfängt.

Für diese Veranstaltung gilt die 3G Regelung, also bitte entsprechende Nachweise mitbringen.
In der Hoffnung auf viele , treue und neue Zuschauer:Innen, grüßt Sie/ euch ganz herzlich

Claudia Möller-Lemke
Lichtspiele Oberndorf

22. September, 20 UhrAula der LernArt SchuleAnna

“Emma” ist eine Film-Kommödie von Autumn de Wilde, einer US amerikanischen Fotografin und Regisseurin nach einem Buch von Jane Austen.

Die Handlung: Emma Woodhouse (Anya Taylor-Joy) lebt im britischen Highbury und sieht sich gern als Heiratsvermittlerin. Als nächstes möchte sie für die weniger gut situierte Harriet Smith (Mia Goth) einen geeigneten Partner finden. Nachdem sich der potenzielle Kandidat, Mr. Elton (Josh O’Connor), allerdings sehr viel mehr für Emma als für Harriet zu interessieren scheint, schwört sie, sich nicht mehr einzumischen. Tadel erhält sie davon nicht zuletzt von ihrem guten Freund Mr. Knightley (Johnny Flynn). Emma selbst möchte nicht heiraten, schließlich ist sie finanziell nicht auf einen wohlhabenden Mann angewiesen und muss sich ohnehin um ihren Vater (Bill Nighy) kümmern. Doch hegt vielleicht auch sie Gefühle für jemanden? Der wohlhabende Frank Churchill (Callum Turner) soll sich bald im Örtchen umblicken.

„Emma” ist der letzte Roman, der noch zu Lebzeiten von Jane Austen veröffentlicht wurde. Austen entwickelt die Geschichte um eine Frauenfigur, die – im Gegensatz zu vorausgegangenen Erzählungen – keine finanziellen Sorgen hat und sich aus diesem Grund den Heirats-Konventionen entzieht, diese aber durchaus anerkennt. Erst im Verlauf des Romans erkennt Emma ihre eigenen romantischen Gefühle, die ihr einst völlig fremd waren.

21. August, 21 Uhr KombüsenparkplatzKeine Panik - hier kommt Udo

Eintritt € 10.-
Anmeldungen erbeten bei claudiaml@arcor.de.
Bei Regen fällt der Kinoabend aus

Liebe Freundinnen und Freunde der Lichtspiele Oberndorf,
im August soll es nun endlich wieder losgehen mit den Lichtspielen….
Für Samstag, den 21.8. Ist ein (kleines) Open Air Kino geplant, bitte eigene Sitzgelegenheiten mitbringen

Von seiner Kindheit im westfälischen Gronau bis zum ersten, alles entscheidenden Bühnenauftritt in Hamburg 1973; von seinen Anfängen als hochbegabter Jazz- Schlagzeuger und seinem abenteuerlichen Engagement in einer US-amerikanischen Militärbasis in der Libyschen Wüste, über Rückschläge mit seiner ersten LP bis zu seinem Durchbruch mit Songs wie „Mädchen aus Ost-Berlin“ oder „Hoch im Norden“ und „Andrea Doria“: LINDENBERG! MACH DEIN DING erzählt die Geschichte eines Jungen aus der westfälischen Provinz, der eigentlich nie eine Chance hatte, und sie doch ergriffen hat, um Deutschlands bekanntester Rockstar zu werden – ein Idol in Ost und West.

Mit über 4,4 Millionen verkauften Tonträgern ist Udo Lindenberg die Ikone der deutschen Rockmusik. Es gibt keinen bekannteren deutschen Star, der heute noch Stadion um Stadion ausverkauft. Dies ist der Anfang seiner großartigen Geschichte.

(aus: www.lindenberg-film.de)

14. Oktober, 20.00 Uhr Aula der LernArt SchuleEinlass 19.00 Uhr, Filmstart 20.00 Uhr

Anmeldungen erbeten bei claudiaml@arcor.de.

Liebe Freundinnen und Freunde der Lichtspiele Oberndorf,

wer kennt sie nicht, die legendären Songs der Beatles? “Yesterday….all my troubles seemed so far away”, “Let it Be” und so viele andere, die unvergessen sind! Unvergessen? Noch nie gehört! Noch nie zuvor gespielt! Jedenfalls im Film “The Beatles forever” (der Originaltitel darf aus rechtlichen Gründen nicht genannt werden!)

Diesen Film wollte ich euch im März diesen Jahres zeigen…- dann kam Corona und damit vorerst die Absage aller Veranstaltungen. So langsam haben wir uns an ein anderes “Normal” gewöhnt und auch die Kultur darf wieder eine Rolle in unserem Leben spielen. Deshalb möchte ich Sie/euch nun herzlich einladen zum ersten Filmabend “unter Corona Bedingungen”.

Aber nun erstmal zum Inhalt des Films: Was wäre, wenn ein weltweiter Stromausfall den Lauf der Geschichte verändern könnte? Wenn dieser eine Umstand einfach bestimmte Ereignisse in der Geschichte der Menschheit auslöschen würde? Zum Beispiel die Formierung der Band The Beatles und die Komposition des Songs Yesterday? Der Film von Danny Boyle geht genau dieser Frage nach und erzählt von einer alternativen Welt, in der es die Beatles als Band nie gegeben hat, John Lennon an einem einsamen Strand irgendwo in England lebt und kein Mensch die Lieder der erfolgreichsten Band des 20. Jahrhunderts kennt. Außer drei Personen.

Diese wunderbar kuriose Geschichte begeistert vor allem mit den Detaileinfällen, denn es gibt nicht nur nicht die Beatles in dieser neuen dargestellten Welt, sondern ebenso wenig die Band Oasis oder … Aber ich will nicht zu viel verraten. Erzählt mit einer eigenen Bildsprache und vielen Untersichten und Schräglagen der Kamera, nimmt diese auch immer wieder den Bildschirm eines Computer in den Fokus, auf dem Jack sich der neuen, alternativen Realität annähert. Humorvoll ist dabei auch, was Google an Ergebnissen für Jacks Suchbegriffe ausspuckt – aber auch das wird nicht vorweggenommen.

Außerdem ist der Film natürlich auch eine Liebesgeschichte. Danny Boyle, der in diesem Film – ähnlich wie in Slumdog Millionär – wieder eine Aufstiegsgeschichte eines Außenseiters erzählt, geht es zwar einerseits um den erfolglosen Jack, der seine plötzliche Karriere auf einer Lüge aufbaut und daran fast zugrunde geht, andererseits aber bekennt er sich auch zum kulturellen Erbe der Beatles, wenn er All You Need Is Love zur Botschaft seines Filmendes macht. Die Liedauswahl mögen Beatles-Fan bestimmt anzweifeln, haben es schlussendlich nur 17 Songs in den Soundtrack geschafft, genießen werden sie diesen aber allemal.

Einlass zu dieser romantischen Musikkomödie ist am Mittwoch 14. Oktober 2020 um 19.00 Uhr, der Film beginnt um 20.00 Uhr. Diesmal stehe die Stühle in der Aula der LernArt Schule Oberndorf, auf das Angebot von Getränken und Knabbereien müssen wir leider verzichten.

Um besser planen zu können – und damit es beim Einlass nicht zu unnötigen Wartezeiten kommt, möchte ich euch/ Sie bitten, sich per Mail bei claudiaml@arcor.de anzumelden.

Herbstliche Grüße und hoffentlich bis zur nächsten Woche!

Claudia Möller-Lemke & die treuen UnterstützerInnen der Oberndorfer Lichtspiele